Bastei hat 2018 beschlossen, die Reihe Gespenster-Krimi neu aufzulegen und bringt nun alle 14 Tage Ausgaben dieser Reihe unter die Leser*innen. Zeit, sich dieser Stories anzunehmen.
Um was geht’s beim Gespenster-Krimi 6 – Die Riesenwespe vom Edersee ?
Als ich den Roman kaufte, wusste ich leider nicht, dass die Story mitten in der Reihe der „Schattenchronik“ spielt. In den Geschichten davor (wohl ab Band 3) hat sich die „Schattenchronik“ formiert, eine Art Geheimbund, der sich der Bekämpfung der „negativen Mächte“ zuwendet. Eine Einführung zu der Thematik gibt es auf Seite 5 des Bandes. Die Protagonist*innen des Romans wollen nach den bisher erlebten Ereignissen das Land verlassen, werden davon aber abgehalten und erleben erzwungenermaßen Begegnungen mit sehr großen Kröten, einem Medium und einer Riesenwespe.
Ein besonderer Aspekt?
Der*die Schreibende hat die Handlung mit einem wahren Ereignis verbunden. Der Ort der Handlung ist der Edersee (https://de.wikipedia.org/wiki/Edersee#Starke_Beschädigungen_im_Zweiten_Weltkrieg) im nordhessischen. Verknüpft ist die Handlung mit der Bombardierung der Eder-Talsperre während des Zweiten Weltkriegs.
Was kam bei mir weniger gut an?
Ich wusste nicht, was die Schattenchronik ist oder sein soll. Ich bin kein Fan besonders ausgerüsteter Agenten (außer vielleicht James Bond) und ich konnte mit dem Tiergrusel um die Kröten und die Riesenwespe wenig anfangen.
Fazit
Vielleicht war das für mich nicht der beste Griff in die neue Heftromanreihe, aber ich geben dem Gespenster-Krimi irgendwann eine neue Chance. Ich finde die Idee, auf 64 Seiten eine Gruselgeschichte zu verkappen reizvoll und bleibe daher vorerst dran – wenn auch nicht bei Geschichten der Schattenchronik.
